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Über das Projekt

Die Route der Maria-Tempel ist eine Reise tief in die Geschichte der europäischen Sakralkunst

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Anfänge

Anfänge

Im Jahr 2019 lud die Stiftung zur Virtualisierung des Nationalen Kulturerbes, der Initiator und Autor des Konzeptes der interaktiven Europäischen Maria-Routen, die auf umfassend digitalisierten, einzigartigen Denkmälern der Sakralarchitektur basiert, drei Historische Denkmäler zur Teilnahme an dem Projekt ein – das Mariensanktuarium in Święta Lipka, die Piast-Kathedrale in Płock und das Mariensanktuarium in Krzeszów.

Zu diesem Zweck wurden Mittel des Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe im Rahmen des Wettbewerbs „Digitale Kultur 2020“ freigegeben.

Die ersten Maßnahmen wurden jedoch ein Jahr zuvor unternommen, als die Stiftung zur Virtualisierung des Nationalen Kulturerbes, in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationsbüro für Denkmäler in Stettin das Projekt „Verbesserung des Zugangs zum Kulturerbe der Kirche aus dem 14. Jahrhundert in Iwięcino durch Digitalisierung seiner Ressourcen“ realisierte.

Mithilfe neuster Mess- und Visualisierungstechnologien wurde das vielfältige Kulturerbe (darunter Architektur, Polichromie und Staffelmalerei, Skulpturen, Kunsthandwerk, Glockengießer- und Schmiedehandwerk, usw.) in 2- und 3D originalgetreu nachgebildet. Eine solche digitalisierte Ressource wurde über das Internet und Multimedia, darunter Virtual-Reality-Brille verbreitet.

Diese Erfahrungen wurden im Projekt maryjny.org. genutzt, in dem ein Team renommierter Experten der Stiftung originalgetreue Kopien von Kirchen mit ihren unschätzbaren Einrichtungen im 2- und 3D-Format erstellte.

Quo vadis

Quo vadis

Der Kerngedanke des Projektes ist die Verbreitung des Wissens über die einzigartigen Denkmäler der christlichen, europäischen Zivilisation und durch den Aufbau einer interaktiven Europäischen Maria-Route – eine Unterstützung für die Pilger und Touristen aus aller Welt auf dem Weg zu den hervorragendsten Werken der Sakralarchitektur.

Wir verbinden kunsthistorisches Wissen mit der Leidenschaft für neue Technologien. Dank der Digitalisierung und Virtualisierung von Denkmälern ermöglichen wir einen genaueren Blick auf die Kunstwerke, die zu weit von den Besuchern entfernt oder unzugänglich sind, insbesondere für ältere und behinderte Menschen (die Webseite entspricht dem WCAG 2.1-Standard). Ständig erweitern wir den digitalen Katalog der schönsten Werke der Sakralkunst und stellen somit Kindern und Erwachsenen moderne, multimediale Lehrmaterialien und interaktive Guides zur Verfügung. Wir glauben, dass weder Zeit noch Entfernung den Zugang zu Wissen und Inspirationsquellen einschränken sollten.

Die Ergebnisse der Digitalisierungs- und Virtualisierungsarbeiten wurden mit den neuesten Multimediageräten, darunter Smartphones, Computern und schließlich auch Virtual-Reality-Brillen zur Verfügung gestellt. Es wurde eine mehrsprachige interaktive Internetseite erstellt, auf der die Ergebnisse des Projektes vorgestellt wurden, u.a. virtuelle 3D-Modelle, 4K-Filme, Gigapanoramen und Gigapixel-Fotos mit einer Auflösung von über 1 Mrd. Pixel. Auch zusätzliche Beschreibungen bieten Unterstützung in Form eines virtuellen Guides während der Besichtigung.

Virtueller Raum

Virtueller Raum

Am Sitz des Dokumentationsbüros für Denkmäler in Stettin wurde der erste virtuelle Raum in Polen eingerichtet. Die Teilnehmer der von Spezialisten geführten Kurse können in die virtuelle Welt der Kunstwerke, die auf der Webseite myryjny.org. gesammelt sind, eintauchen.

Wir laden Schulvertreter ein, einen Termin des Geschichte- und Kulturunterrichts im digitalen Archiv des Büros zu vereinbaren.

Kontakt:
Biuro Dokumentacji Zabytków (Dokumentationsbüro für Denkmäler)
ul. T. Starzyńskiego 3-4
70-506 Szczecin
tel. (+48) 512 207 244
E-Mail: wirtualnyzabytek@bdz.szczecin.pl